Abteilung
Die Heidekrautbahn soll die Verbindung zwischen Wilhelmsruh und Basdorf in Brandenburg wiederherstellen und den Verkehr im Pankower Norden entlasten. Doch obwohl die Züge auf der Strecke schon längst rollen sollten, ist ein Ende der Verzögerungen nicht in Sicht. Ursprünglich war geplant, ab Dezember 2024 die ersten Züge fahren zu lassen – dieses Datum ist nun vom Tisch, wie aktuellen Presseberichten in der Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel zu entnehmen ist. Frühestens 2026 könnte der Bau beginnen, mit der tatsächlichen Inbetriebnahme wird wohl erst gegen Ende 2027 gerechnet.
Als SPD Wilhelmsruh-Rosenthal kämpfen wir seit vielen Jahren für die Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn. Die Verbindung würde nicht nur das Verkehrsaufkommen für viele Pendlerinnen und Pendler reduzieren, sondern auch einen wichtigen Schritt für mehr umweltfreundliche Mobilität in Berlin bedeuten. Es ist enttäuschend, dass dieses Projekt, das so viele Chancen bietet, immer wieder ins Stocken gerät.
Die Verzögerungen haben viele Ursachen. Hauptsächlich ziehen sich die Planungen aufgrund zusätzlicher Auflagen zum Lärmschutz und Umweltschutz hin. Das Planfeststellungsverfahren ist immer noch nicht abgeschlossen, weil nachträglich noch Lärmschutzwände in die Planung aufgenommen werden mussten. Dies ist natürlich wichtig, um die Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärmbelästigungen zu schützen, aber die andauernden Anpassungen kosten wertvolle Zeit und sorgen für Frustration bei allen Beteiligten.
Ein kleiner Fortschritt lässt sich immerhin am Bahnhof Wilhelmsruh sehen, wo am 1. November 2024 die 2. Bauphase begonnen hat. Teil dieses Bauabschnitts werden unter anderem der Gleisbau, Entwässerungsmaßnahmen sowie die Ausstattung des Bahnsteiges mit Anzeigetafeln, Wartehäuschen, Beleuchtung und Wegeleitsystem sein. Dafür stellt das Land Berlin eine Förderung in Höhe von rund sechs Millionen Euro als Überbrückung bis zur Bewilligung der benötigten Bundesfördermittel zur Verfügung. Wir sehen den Bau als positives Zeichen dafür, dass das Projekt zwar schleppend, aber doch in Bewegung ist. Trotzdem: Für die Pendler bringt dieser Baufortschritt wenig, solange die Strecke insgesamt nicht freigegeben ist.
Wir fordern darüber hinaus gemeinsam mit unserer SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), dass die Strecke nicht in Wilhelmsruh endet, sondern bis zum S-Bahnhof Gesundbrunnen weitergeführt wird. Eine direkte Anbindung an Gesundbrunnen wäre eine große Erleichterung für den Pankower Norden, da dort zahlreiche S- und U-Bahnlinien sowie der Regionalverkehr zusammentreffen. Zuletzt hatte die CDU-geführte Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt entschieden, die Streckenführung lediglich bis nach Wilhelmsruh festzulegen.
Die Heidekrautbahn bringt viel Positives für den Pankower Norden: weniger Stau, weniger Umweltbelastung und eine moderne Verkehrsanbindung für unseren Kiez. Wir setzen uns daher weiter mit Nachdruck für ihre Reaktivierung ein.
Gestern haben wir unseren jährlichen Abteilungsausflug gemacht, der uns dieses Mal ins Abgeordnetenhaus von Berlin geführt hat. Dort hat uns Dennis Buchner, MdA, der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses und sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Berlin, persönlich durch das Gebäude geführt. Er hat uns viele spannende Geschichten über das Haus und die Architektur erzählt. Wir haben die Galerie der Berliner Ehrenbürgerinnen und Ehrenbürger angeschaut und durften auf der Besuchertribüne im Plenarsaal sitzen.
Während der Führung hatten wir auch die Gelegenheit, über aktuelle politische Themen zu sprechen – unter anderem über die Haushaltslage des Landes. Ein großes Dankeschön an Dennis Buchner für die interessante Führung und das spannende Gespräch!
Den Tag haben wir dann gemütlich bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.
Seit dem 22. Januar 2024 befindet sich die Baustelle der Berliner Wasserbetriebe auf der Hauptstraße in Rosenthal zwischen Friedrich-Engels-Straße und Schönhauser Straße in Betrieb. Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Verkehrssicherung und Verkehrsführung hat die Situation in den vergangenen Monaten nicht nur den Verkehr massiv beeinträchtigt, sondern auch zu einer deutlichen Frustration bei den Anwohnerinnen und Anwohnern geführt. Besonders die mangelnde Kommunikation und die chaotischen Zustände auf den betroffenen Strecken werfen Fragen zur Koordinationsfähigkeit der zuständigen Stellen auf.
Fehlende Verkehrsdisziplin führt zu chaotischen Zuständen
Schon früh wurden zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt, um die Verkehrssituation zu regeln. Leider wurden diese von vielen Autofahrern schlichtweg ignoriert. Es kam immer wieder zu gefährlichen Situationen, in denen rote Ampel missachtet und sogar Gehwege und Grünflächen befahren wurden. Das Bezirksamt reagierte mit der Installation von Pollern und einer Schranke, um den Verkehr sicherer zu gestalten und den Buslinienverkehr zu priorisieren. Doch diese Maßnahmen schienen mehr ein Symbol als eine Lösung zu sein: Die Schranke wurde mehrfach beschädigt, und selbst nach Reparaturmaßnahmen setzte sich das rücksichtlose Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer fort. Das Verhalten einiger Autofahrer führte letztendlich zur Vollsperrung der Hauptstraße durch das Bezirksamt. Doch diese Entscheidung brachte weitreichende Konsequenzen, die insbesondere die Buslinie 124 betrafen.
Vollsperrung: Eine schwerwiegende Entscheidung mit erheblichen Folgen
Mit der Vollsperrung der Hauptstraße wurde die Buslinie 124 für den Streckenabschnitt zwischen Wilhelmsruher Damm und Schönhauser Straße komplett gestrichen. Erst nach Protesten aus der Anwohnerschaft wurden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Linie 124 ist für viele Bürgerinnen und Bürger im Pankower Norden eine unverzichtbare Verbindung – sie ermöglicht den Anschluss an die U-Bahn und S-Bahn in Wittenau und wird tagtäglich von zahlreichen Menschen genutzt.
Auch wenn der CDU-Abgeordnete Lars Bocian auf seiner Internetseite verkündete, die Baustelle solle Ende September fertiggestellt werden, herrscht bis heute, am 11. Oktober 2024, noch keine Normalität in Rosenthal. Obwohl die Hauptstraße momentan einseitig passierbar ist, da die Bauarbeiter die Absperrungen beiseite geräumt haben, bleibt das offizielle Durchfahrtsverbot ausgeschildert. In der Praxis wird die Straße zwar nun wieder genutzt, doch ist dies eigentlich nicht erlaubt und kann deshalb kein dauerhafter Zustand sein. Die Buslinie 124 fährt weiterhin eine Umleitung.
Mangelnde Transparenz und drohendes Verkehrschaos im Oktober
Hinzu kommt, dass nun auch die Straßenbahnlinie M1 seit dem 7. Oktober bis zum 18. November zwischen S+U Pankow und Nordend bzw. Rosenthal Nord eingestellt und nur noch mit einem Shuttleservice bedient wird. Diese Nachricht erreichte die Bürgerinnen und Bürger jedoch nur kurzfristig durch Aushänge an den Haltestellen, was für weiteren Unmut sorgte. Die parallele Einschränkung sowohl der M1 als auch der Buslinie 124 droht den Pankower Norden verkehrstechnisch nahezu abzuschneiden. Viele Anwohnerinnen und Anwohner klagen bereits jetzt über deutlich verlängerte Wege zur Arbeit, während sie zugleich über die mangelnde Transparenz und die kurzfristige Kommunikation der Verantwortlichen enttäuscht sind.
Der gleichzeitige Ausfall zweier wichtiger Verkehrsverbindungen erschwert den Umstieg auf die U- und S-Bahn und führt zu erheblichen Beeinträchtigungen für den Alltag vieler Menschen. Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass es keine umfassenden Informationen für die Bürger im Vorfeld gab – man fühlte sich übergangen.
Die Situation muss verbessert werden
Trotz der unbestrittenen Notwendigkeit der Baumaßnahmen hätten die Einschränkungen mit mehr Rücksicht auf die Anwohner und eine klarere Kommunikation gestaltet werden können. Die Linie 124 und die M1 sind entscheidende Verkehrslinien für den Pankower Norden und deren gleichzeitige Einschränkung ist nicht nur eine Zumutung, sondern auch das Ergebnis einer mangelnden Planungskoordination
Wir als SPD Wilhelmsruh-Rosenthal fordern mehr Transparenz und eine engere Einbindung der Anwohnerschaft in zukünftige Entscheidungen. Es ist wichtig, dass die Belange der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen werden, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Dem CDU-geführten Straßen- und Grünflächenamt im Bezirk und der ebenfalls CDU-geführten Verkehrsverwaltung im Senat fehlt es offenbar an Weitsicht und Sensibilität für die Probleme vor Ort, was in einem verkehrspolitischen Chaos für den Pankower Norden resultiert.
Bis heute bleibt die Situation für viele Anwohner belastend und es bedarf dringend einer Verbesserung, damit die Menschen in Rosenthal und im Pankower Norden wieder eine vernünftige Verkehrsanbindung erhalten.
Am vergangenen Wochenende fand der 51. Rosenthaler Herbst statt und verwandelte die Hauptstraße in Rosenthal erneut in ein lebendiges und fröhliches Festgelände. Vom 20. bis 22. September 2024 konnten die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Programm genießen, das Musik, Theater, Kulinarik und den traditionellen Festumzug umfasste.
Auch die SPD war wie jedes Jahr vor Ort und beteiligte sich aktiv am Festgeschehen. Unsere Mitglieder und Bezirksverordnete aus der SPD-Fraktion Pankow standen am Samstag und Sonntag für Gespräche zur Verfügung. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Besonders die Unterschriftenaktion der Pankower SPD-Fraktion gegen die geplanten Kürzungen des Bezirks im Kinder- und Jugendbereich fand großen Zuspruch.
Ein großer Dank gilt dem Dorfverein Rosenthal, der das Fest wieder einmal mit viel Herzblut und Engagement organisiert hat. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Wilhelmsruh hat ein neues Gymnasium – zumindest zeitweise: Das Inge-Deutschkron-Gymnasium (ehemals Gymnasium am Europasportpark) wurde am vergangenen Freitag feierlich eröffnet. In den kommenden Jahren wird die Schulgemeinschaft in den modernisierten Räumlichkeiten des ehemaligen Vattenfall-Umspannwerks in der Kopenhagener Straße 87 ein neues Zuhause finden. Der Interimsstandort wurde umfassend modernisiert, mit Fachräumen ausgebaut und barrierefrei gestaltet, um den Schülerinnen und Schülern zum Schulbeginn des Jahres 2024/25 optimale Lernbedingungen zu bieten.
Die Eröffnung des Gymnasiums ist das Ergebnis intensiver Bemühungen, die durch die damalige Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey vorangetrieben wurden. Nachdem Schülerinnen und Schüler, Elternschaft und Lehrerinnen und Lehrer im November 2022 für bessere Lernbedingungen demonstriert hatten, stellte der Berliner Senat zusätzlich zur Berliner Schulbauoffensive 40 Millionen Euro für die Sanierung des alten Standortes in der Kniprodestraße bereit. Der bisherige Standort wies gravierende Baumängel auf und stand kurz vor der Schließung, weshalb eine umfassende Sanierung unvermeidlich war. Diese beginnt im Herbst und soll etwa drei Jahre dauern.
Im Rahmen der Eröffnung wurde die Schule feierlich in „Inge-Deutschkron-Gymnasium“ umbenannt, zu Ehren der Holocaust-Überlebenden und bedeutenden Zeitzeugin Inge Deutschkron.
Wir heißen die Schulgemeinschaft herzlich in Wilhelmsruh willkommen! Die Eröffnung des Inge-Deutschkron-Gymnasiums ist ein starkes Signal für unseren Kiez. Wir freuen uns auf die kommenden Jahre und wünschen allen viel Erfolg und Freude am Interimsstandort!
Heute ist ein besonderer Tag für viele Kinder in Berlin – der erste Schultag! Wie jedes Jahr, haben wir diesen Anlass genutzt, um auf der Hauptstraße in Wilhelmsruh einen Infostand aufzubauen und Brotdosen zu verteilen. Es gab viele anregende Gespräche mit Eltern, und wir haben den Familien zum Schulstart gratuliert.
Neben den freudigen Gesprächen war auch die Verkehrssicherheit heute ein großes Thema. Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg liegt uns besonders am Herzen. Angesichts der Tatsache, dass im letzten Jahr in Berlin 690 Unfälle mit Grundschülern auf dem Weg zur Schule passierten, haben wir die Bedeutung sicherer Fahrradwege und Fußgängerübergänge betont. An der Kreuzung Lessingstraße und Uhlandstraße setzen wir uns gemeinsam mit engagierten Eltern für die Installation einer Ampel ein, da der dortige Zebrastreifen nicht mehr ausreicht, um den Verkehr ausreichend zu regulieren. Dank der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow wird das Thema Schulwegsicherheit jetzt auch regelmäßig in der AG Mobilität des Bezirks behandelt.
Auch der Zustand der Sporthallen, die seit Jahren sanierungsbedürftig sind, wurde mehrfach angesprochen. Besonders erfreulich sind die Fortschritte bei der Turnhalle der Grundschule Wilhelmsruh: Der Abriss hat bereits begonnen, und die Bauarbeiten für die neue Halle sind für 2025 geplant. Trotz der Verzögerung durch die Entdeckung von Schadstoffen und dem daraus resultierenden Baustopp, konnte das Projekt dank einer zusätzlichen Million Euro an Fördergeldern fortgeführt werden. Für die Grundschule in Rosenthal ist der Neubau der Turnhalle ab 2026 vorgesehen, doch hier stehen wir weiterhin in engem Austausch, um den Planungsprozess zu beschleunigen.
Wir bleiben dran – für sichere Schulwege, moderne Schulen und beste Lernbedingungen in unserem Kiez. In diesem Sinne wünschen wir allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern, ihren Eltern sowie den Lehrerinnen und Lehrern einen wunderbaren ersten Schultag und ein erfolgreiches Schuljahr!
Anfang August machten sich vier Genoss*innen von uns aus Wilhelmsruh und Rosenthal auf, um den Wahlkampf in Thüringen zu unterstützen.
Ein Wochenende lang verteilten wir die Wahlkampfzeitung "Süd" in tausende Briefkästen in den Plattenbausiedlungen rund um Erfurt. Das Wetter spielte mit, strahlender Sonnendchein begleitete uns.
Ansprechpartner war der Ortsverein Erfurt Süd, der für uns eine spannende Stadtführung und ein leckeres Frühstück organisierte!
Und wir waren nicht allein: Genoss*innen aus Köln hatten die selbe Idee und gemeinsam haben wir viel geschafft!
Unser Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin:
■ Torsten Schneider MdA (Betreuungsabgeordneter)
Unser Mitglied im Deutschen Bundestag:
■ Annika Klose MdB (Betreuungsabgeordnete)
Unser Mitglied im Europäischen Parlament:
■ Gaby Bischoff MdEP
Unsere Bezirks-SPD:
■ SPD Pankow
In der Bezirksverordnetenversammlung:
■ SPD-Fraktion Pankow
Im Berliner Abgeordnetenhaus:
■ SPD-Fraktion Berlin
Im Deutschen Bundestag:
■ SPD-Bundestagsfraktion
Im Europaparlament:
■ SPD-Europagruppe